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Nebenbahn

Bahnhöfe: Vorbilder für’s Modell

  • Badersleben Balsine
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    Badersleben war ein Durchgangsbahnhof an der Nebenbahn Nienhagen (b Halberstadt) — Dedeleben — (Jerxheim). Dies war eine Durchgangsstrecke nach preußischem Standards, die 1945 durch die Zonengrenzziehung unterbrochen wurde. In Badersleben und Dedeleben gab es einmal Zuckerfabriken, die für starkes Aufkommen sorgten. In der Bördelandschaft dominiert die Landwirtschaft mit Zuckerrüben-, Kartoffel- und Getreideanbau.

  • Neckarbischofsheim Nord Balsine
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    Anschlussbahnhof für eine Privatbahn oder Kleinbahn an eine Staatsbahnstrecke. Neckarbischofsheim liegt im ehemaligen Großherzogtum Baden, etwa zwischen Heidelberg und Heilbronn. Von 1862 bis 1879 ging der gesamte Verkehr von Heidelberg nach Osten durch Neckarbischofsheim. Die Strecke ist als Hauptbahn gebaut worden, hat aber ab 1879 ihre Bedeutung an die parallel verlaufende Neckartalbahn über Eberbach verloren. Inzwischen ist sie eine Nebenbahn.

Bahnhöfe

  • Drögenpütt Furchmi
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    Drögenpütt soll ein Bundesbahnbahnhof mit Abzweig zu einer Kleinbahn oder einer Hafenbahn sein.

  • Kopfbahnhof Balsine
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    Wenn der existierende Bahnhof Brebeck-Hohentor der Legende nach ein Vorbahnhof ist, muß es auch irgendwo den Hauptbahnhof dieser Stadt geben. Ein Kopfbahnhof ist etwas richtig Großstadtypisches und außerdem betrieblich interessant ...

  • Meine Anlage Nibelheim II Dwimbor
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    Die Anlage ist im Württemberg der 50er Jahre angesiedelt. Thema ist ein Bahnhof an einer eingleisigen Hauptstrecke, von der eine Nebenbahn abzweigt. Diese benutzt allerdings auf den ersten Metern noch die Trasse der Hauptstrecke mit (sie existiert auf der Anlage nur gedacht, motiviert aber die Lokbehandlungsanlagen). Dargestellt ist der Bahnhof eines romantischen Städtchens in Hanglage.

Industrie & Gewerbe

  • Hoenerwerk Erik Meltzer (Ermel)
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    Geplant ist ein kleiner Vorortbahnhof an eingleisiger Strecke, der von einem großen Industrieanschluß geprägt ist. Der Clou: durch austauschbare Industrieanschluß-Geländeteile ist das Modul sowohl für Fremo-H0RE Epoche 3 (ca. 1956-65) als auch für Fremodern Epoche 5 (ca. 1995-heute) zu gebrauchen. Der Industrieanschluß trägt den Namen „Hoenerwerk“.

Individuelle Projekte

  • Eifelburgenbahn Eingleisige Nebenbahn in 1970reinout
    Anlage, Module, MoBa-Zimmer: 
    Bahnanlagen: 
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    Landschaftsgestaltung:    
    Schienenfahrzeuge:     
    Technik: 
    Themen:    

    „Eifel“, „Herbst“, „eingleisige Nebenbahn“, „ein bisschen Eifelquerbahn“ und „vorbildgerechter Betrieb“ — etwa um 1970.

  • Irgendwo im Lahntal Mal wieder ein Lebenszeichen
    Länder: 
    Landschaftsgestaltung:  
    Themen:     
  • Kahlfelden 
    Gestaltung:   
    Länder: 
    Landschaftsgestaltung:  
    Themen:        

    Auf 13 qm das klassische Motiv: zweigleisige Hauptstrecke und vom Hauptbahnhof Kahlfelden abzweigende Nebenstrecke, die den Kreuzungsbahnhof Roßbach und den Kopfbahnhof Windsberg bedient.

  • Naechternhausen Matthias Reß
    Anlage, Module, MoBa-Zimmer: 
    Bahnanlagen:  
    Gestaltung:      
    Länder: 
    Landschaftsgestaltung:  
    Spurweiten, Baugrößen: H0 (1:87) H0e (1:87)
    Themen:         

    Es handelt sich um die — nie gebaute — geplante Verlängerung der Schwarzwaldbahnstrecke von Neustadt nach Titisee Richtung Waldshut. Unterwegs liegt der fiktive Bahnhof Nächternhausen von dem eine nicht elektrifizierte Strecke nach Konstanz abgeht und eine Schmalspurstrecke in eines der vielen Täler in dieser Gegend.

     Siehe auch: Naechternhausen
  • Von Sassenach nach Bullay Noch ne Moselbahngaulois
    Gestaltung:   
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    Themen:       

    Meine Bahn hat im Ist-Zustand einen (noch separaten) Hafen, der in Modulbauweise als eingleisige Strecke mit Elementen des Timesavers von John Allan gebaut wurde. Angefangen hat die Bahn mit einer eingleisigen Strecke, an die dieser Hafen technisch angeschlossen werden könnte (Modul), aber optisch nicht so ganz passt. Also habe ich jetzt die Elemente: Hafen — Doppelstockbrücke Bullay-Alf — Prinzenkopf (Verteilkreis im Berg) — Hangviadukt — Bahnhof Pünderich (voraussichtlich mit Gleisplan 1969) — Sassenach. In Sassenach soll dann noch ein großes BW? entstehen. Die eingleisige Strecke, die von Sassenach aus abgeht, führt nach Lammermoor.

Nebenbahn bei Wikipedia

Nebenbahnen sind Eisenbahnstrecken untergeordneter („sekundärer“) Bedeutung, die im Gegensatz zur Hauptbahn Vereinfachungen im Bau und Betrieb aufweisen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lokalbahn Ober-Grafendorf–Gresten in Österreich: Enge Kurvenradien und die Ausführung in Schmalspur ermöglichten eine bessere Anpassung an das Gelände und damit niedrigere Baukosten

Da der Bau und Betrieb der Hauptbahnen nicht immer durch die Erträge gedeckt wurde, begann man nach Vereinfachungen zu suchen. Bereits 1865 hatte die Techniker-Versammlung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen Grundsätze für sekundäre Bahnen aufgestellt. Diese wurden am 1. Juli 1878 mit der Bahnordnung für deutsche Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung als Reichsgesetz in Kraft gesetzt.

Die wichtigsten Veränderungen zum bisherigen Hauptbahnbetrieb waren:

  • Wegfall der Bahnbewachung
  • Einmal tägliche Kontrolle der Gleisanlagen (statt dreimal täglich)
  • Weniger zu besetzende Bremsen
  • Keine Bahneinfriedungen
  • Wegfall von Schrankenanlagen an Bahnübergängen
  • Wegfall von Signalen an Bahnhöfen
  • Großzügigere Verschleißgrenzmaße an den Radreifen der Wagen und Lokomotiven

Mit vergleichbaren rechtlichen Rahmenbedingungen, die Finanzierung, Bau und Betrieb regelten, wurden ab Ende des 19. Jahrhunderts in mehreren europäischen Staaten die Grundlagen für die Erschließung der Fläche durch kostengünstige Schienennetze geschaffen. In Österreich war dies das ursprünglich zeitlich beschränkte Gesetz vom 25. Mai 1880, betreffend die Zugeständnisse und Begünstigungen für Localbahnen[1], dessen Gültigkeit mehrmals verlängert wurde. Darüber hinaus wurde den Kronländern gestattet, eigene Landesbahn-Organisationen zu schaffen, wie etwa die Niederösterreichischen Landesbahnen und die heute noch existierenden Steiermärkischen Landesbahnen. Im Vereinigten Königreich wurde 1896 mit dem Light Railways Act ein Gesetz verabschiedet, das den Bau und Betrieb von Bahnen vereinfachter Bauart regelte.

Rechtliche Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht technisch gesicherter Bahnübergang auf einer Nebenbahn (1952)

Eine Definition von Haupt- und Nebenbahnen gibt es in der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO). Der § 1 Abs. 2 lautet:

„Die Strecken werden entsprechend ihrer Bedeutung nach Hauptbahnen und Nebenbahnen unterschieden. Die Entscheidung darüber, welche Strecken Hauptbahnen und welche Nebenbahnen sind, treffen
  1. für die Eisenbahnen des Bundes das jeweilige Unternehmen,
  2. für Eisenbahnen, die nicht zum Netz der Eisenbahnen des Bundes gehören (nichtbundeseigene Eisenbahnen), die zuständige Landesbehörde.“

Unterscheidungsmerkmale werden in folgenden Paragraphen der EBO genannt:

Nebenbahnen stehen grundsätzlich für eine einfachere Bauweise bzw. für einen einfacheren Betrieb. Die meisten Nebenbahnen sind eingleisig. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für Reisezüge maximal 100 km/h, für Güterzüge und generell für die meisten Strecken 80 km/h oder noch weniger. Bei der Deutschen Reichsbahn galten hier noch strengere Maßstäbe. Die Höchstgeschwindigkeit auf Nebenbahnen betrug 60 km/h; sie durfte 80 km/h betragen, wenn die Zugsicherungsanlagen bei mehr als 60 km/h denen der Hauptbahnen entsprachen.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

§ 4 des Eisenbahngesetzes von 1957 definiert Nebenbahnen als „für den öffentlichen Verkehr bestimmte Schienenbahnen, sofern sie nicht Hauptbahnen oder Straßenbahnen sind“.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Schweizer Recht wird nicht mehr zwischen Haupt- und Nebenbahnen unterschieden. Mit der Revision des Eisenbahngesetzes von 2009[2] wurde die frühere Unterscheidung aufgegeben. Davor galt gemäss Artikel 2 des Eisenbahngesetzes:

  1. Das schweizerische Eisenbahnnetz besteht aus Haupt- und Nebenbahnen. Hauptbahnen sind die normalspurigen Bahnen, die dem inländischen und internationalen Durchgangsverkehr dienen; Nebenbahnen sind die normalspurigen Bahnen, die in der Hauptsache nur dem Verkehr in einer bestimmten Landesgegend dienen, ferner alle Schmalspurbahnen, Zahnradbahnen, Strassenbahnen und Standseilbahnen.
  2. Die Konzession bestimmt, ob eine normalspurige Bahn als Nebenbahn gilt; wo die Konzession schweigt, bestimmt dies der Bundesrat. Er bezeichnet auch diejenigen normalspurigen Strecken der Schweizerischen Bundesbahnen, welche zu den Nebenbahnen gehören.

Tschechien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Tschechien unterscheidet die Klassifizierung des Eisenbahnnetzes gesamtstaatliche Bahnen („celostátní dráhu“) und einzelne regionalen Bahnen („regionální dráhy“). Per Erlass der tschechischen Regierung vom 20. Dezember 1995 wurden 128 Eisenbahnstrecken in Tschechien zu regionalen Bahnen erklärt.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Ledig, Ferdinand Ulbricht: Die Sekundär-Eisenbahnen des Königreichs Sachsen, Berlin 1887 (Digitalisat)
  • Th. Sorge: Die Secundärbahnen in ihrer Bedeutung und Anwendung für das Königreich Sachsen, Dresden 1875 (Digitalisat)
  • Wolf L. Temming: Nebenbahnen: eine Epoche deutscher Eisenbahngeschichte, Transpress, Berlin 1993
  • Horst Weigelt: Bayerische Eisenbahnen: Vom Saumpfad zum Intercity. Motorbuch Stuttgart, 1A 182 ISBN 3-87943-899-4 S. 215ff

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reichsgesetzblatt Nr. 56/1880 für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder – ausgegeben und versendet am 5. Juni 1880
  2. AS 2009 5597
  3. Erlass der tschechischen Regierung vom 20. Dezember 1995