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Gleiswendel

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Gleiswendel bei Wikipedia

Eine Gleiswendel ist eine im Modelleisenbahnbau gebräuchliche Gleisfigur zur Überwindung von Höhenunterschieden eines Gleises auf begrenztem Raum. Hierzu wird das Gleis in Vollkreisen mit gleichbleibender Steigung verlegt, ähnlich einer Schraube. Das Konzept ist bei der Eisenbahn mit Kreiskehrschleifen und Kreiskehrtunneln bekannt, allerdings wird hier selten mehr als ein Vollkreis durchfahren.

Aus der vom Triebfahrzeug erreichten Zugkraft ergibt sich die maximale Steigung, das nötige Lichtraumprofil ergibt den Höhenunterschied zwischen den Gleiswindungen. Daraus lässt sich der minimale Kreisumfang berechnen. Meist wird die Trassenführung in einem geschlossenen Baukörper ausgeführt, bei großen Höhenunterschieden wie in Gebirgsszenarien auch als eigenständige Konstruktion. Gleiswendeln können insbesondere dem Erreichen von Schattenbahnhöfen dienen. Ein erwünschter Nebeneffekt ist die Fahrzeitverlängerung auf den zumeist unmaßstäblich kurzen Strecken zwischen zwei Bahnhöfen.

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